{"id":2847,"date":"2022-10-24T18:36:56","date_gmt":"2022-10-24T16:36:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymbrv.de\/?p=2847"},"modified":"2022-11-07T19:47:23","modified_gmt":"2022-11-07T18:47:23","slug":"schuelerinnen-berichten-aus-dem-religionsunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/2022\/10\/24\/schuelerinnen-berichten-aus-dem-religionsunterricht\/","title":{"rendered":"Sch\u00fclerInnen berichten aus dem Religionsunterricht"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Rahmen der Unterrichtseinheit \u201eDem Islam begegnen\u201c im Fach Religion haben sich die SuS des Kurses 7abc1 mit der Frage auseinandergesetzt, warum Muslimas (k)ein Kopftuch tragen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgen nun drei Artikel der Sch\u00fclerinnen, Hanna S., Tomke und Kim.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Im Islam gibt es sechs verschiedene Arten von Kopft\u00fcchern und Verschleierungen. Nur Frauen m\u00fcssen Kopft\u00fccher tragen, um sich laut <strong>Koran<\/strong> vor den Bel\u00e4stigungen anderer M\u00e4nner zu sch\u00fctzen und ihre Reize nicht zur Schau zu stellen. Frauen d\u00fcrfen auch keine anderen K\u00f6rperstellen zeigen. Also d\u00fcrfen sie kein T-Shirt oder eine kurze Hose tragen. Das Kopftuch verdeckt die Haare und den Hals. Bei einem l\u00e4ngeren Kopftuch h\u00e4ngt es auch \u00fcber der Brust. In strenggl\u00e4ubigen L\u00e4ndern, z. B. dem Iran, ist es seit 1983 Pflicht, ein Kopftuch zu tragen. Wenn sie es nicht tragen, d\u00fcrfen sie laut Koran von ihrem Mann bestraft werden. Die Verschleierung ist ein Zeichen daf\u00fcr, dass sie sich ihren M\u00e4nnern unterordnen und ihnen gehorchen. Es gibt jedoch Ausnahmen, n\u00e4mlich \u00e4ltere Frauen, da sie nicht mehr heiraten werden. Sie m\u00fcssen kein Kopftuch tragen, weil sie ihre Reize nicht mehr verstecken m\u00fcssen. Trotzdem sind M\u00e4nner und Frauen laut Koran vor Allah gleich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich finde es komisch, dass die Frauen sich verschleiern m\u00fcssen und sich damit den M\u00e4nnern unterordnen oder Gehorsam erweisen, obwohl sie doch vor Allah gleich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Wie und warum m\u00fcssen Muslima ein Kopftuch tragen oder m\u00fcssen sie \u00fcberhaupt ein Tuch tragen? Wer ist daf\u00fcr und wer ist dagegen? Gibt es Vorschriften?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Fragen stellen sich viele, wenn sie noch nicht viel \u00fcber den Islam wissen. Der Koran ist die Heilige Schrift der Moslems und in ihm stehen auch viele Vorschriften der Verschleierung f\u00fcr Muslimas. Es gibt in verschiedenen muslimisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern unterschiedlich strenge Vorschriften. Im Iran m\u00fcssen die Frauen ein Kopftuch tragen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Verschleierungsarten. Vom Hidschab, die am wenigsten bedeckte Verschleierungsart, bis zur Burka, die am meisten bedeckte Verschleierungsart. Aber warum m\u00fcssen sie jetzt eigentlich ein Kopftuch tragen? Es dient zum Schutz vor Bel\u00e4stigung und verdeckt die \u00e4u\u00dferen Reize. Wenn die Muslima sich nicht an die Regeln des Korans h\u00e4lt, dann darf sie von ihrem Mann bestraft werden. Ich finde das unfair und eigentlich k\u00f6nnte man das alles ein bisschen lockerer sehen und dies freiwillig f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen anbieten. \u00c4ltere Frauen m\u00fcssen kein Kopftuch mehr tragen, aber sie d\u00fcrfen es. Es gibt also Vorschriften des Korans. Muslimas m\u00fcssen ein Kopftuch tragen, aber wenn sie \u00e4lter sind, nur noch freiwillig. Au\u00dferdem gibt es verschiedene Verschleierungsarten, bei denen man etwas weniger oder ganz viel bedecken muss. Nur bestimmte Menschen d\u00fcrfen Muslimas ohne Bedeckung sehen. Die Gatten der Muslimas d\u00fcrfen sie bestrafen, wenn sie sich nicht an den Koran halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin daf\u00fcr, dass es Gleichberechtigung f\u00fcr Mann und Frau gibt. Und, dass jede ihr Kopftuch freiwillig tragen darf. Ob dies in der Zukunft so sein wird? Und wie werden sich die Bedeckungen \u00e4ndern? Die Situation im Iran zeigt eine m\u00f6gliche Ver\u00e4nderung.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Gibt es Ausnahmen beim Tragen des Kopftuches? Doch an welche Vorschriften muss sich eine Muslima halten?<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine dezente Kleidung sollen beide Geschlechter ihre Reize verh\u00fcllen, um keine sexuellen Begehrlichkeiten au\u00dferhalb der Ehe zu entwickeln. K\u00f6rperbereiche bei Frauen, die als erogen betrachtet werden, h\u00e4ngen von der Strenge des Landes ab. Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe d\u00fcrfen teilweise frei bleiben. Der Rest des K\u00f6rpers sollte bedeckt werden. Eine Freiz\u00fcgigkeit ist muslimischen Frauen nur in der h\u00e4uslichen Umgebung erlaubt. Wer was wie verh\u00fcllt, ist kulturell gepr\u00e4gt. W\u00e4hrenddessen viele Frauen in vielen muslimisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern ein St\u00fcck ihres Haars zeigen oder ohne Verh\u00fcllung ganz selbstverst\u00e4ndlich zum \u00f6ffentlichen Bild geh\u00f6ren, m\u00fcssen sie in Saudi-Arabien auch ihr Gesicht verh\u00fcllen. Es gibt aber auch Ausnahmen beim Tragen des Kopftuches: \u00e4ltere Muslima, die nicht mehr heiraten wollen, m\u00fcssen das Kopftuch nicht tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt wisst ihr genauso viel wie ich zum Thema, warum eine Muslima (k)ein Kopftuch tr\u00e4gt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Unterrichtseinheit \u201eDem Islam begegnen\u201c im Fach Religion haben sich die SuS des Kurses 7abc1 mit der Frage auseinandergesetzt, warum Muslimas (k)ein Kopftuch tragen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2873,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2847"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2847"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2847\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2849,"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2847\/revisions\/2849"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}