{"id":3604,"date":"2023-03-23T11:57:33","date_gmt":"2023-03-23T10:57:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymbrv.de\/?p=3604"},"modified":"2023-04-17T19:26:41","modified_gmt":"2023-04-17T17:26:41","slug":"unterdrueckte-traenen-koennen-krankheiten-ausloesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymbrv.de\/index.php\/2023\/03\/23\/unterdrueckte-traenen-koennen-krankheiten-ausloesen\/","title":{"rendered":"Unterdr\u00fcckte Tr\u00e4nen k\u00f6nnen Krankheiten ausl\u00f6sen"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eIch habe gelernt, dass nicht geweinte Tr\u00e4nen Krankheiten ausl\u00f6sen k\u00f6nnen\u201c und \u201e[\u2026] dass der Vortrag mich zum Nachdenken gebracht hat, da ich durch all die Berichte an Verstorbene denken musste\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz unterschiedlich waren die Wahrnehmungen und Eindr\u00fccke der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (SuS) des gesamten neunten Jahrgangs, die sie schilderten, nachdem sie an einem Expertenvortrag in der Schule teilgenommen hatten. Anfang M\u00e4rz wurde der Jahrgang im Rahmen des Religions-\/ Werte-und-Normen-Unterrichts von der Trauerberaterin Frau Edda Nolte am Gymnasium Bremerv\u00f6rde besucht. Frau Nolte war als Diakonin aktiv und hat aus einem Schicksalsschlag heraus entschieden, als Trauerberaterin aktiv werden zu m\u00fcssen, um f\u00fcr Trauernde ein Ansprechpartner zu sein. Zudem erl\u00e4uterte sie, dass f\u00fcr therapeutisch t\u00e4tige Menschen eine Supervision unabdingbar ist, um sich selbst zu sch\u00fctzen. Diese Aussage war f\u00fcr viele SuS \u201ebeeindruckend\u201c und hat sie zum Nachdenken angeregt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3608\" srcset=\"https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild1.png 605w, https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild1-300x216.png 300w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Im Vorfeld hatten die SuS Fragen im Unterricht notiert und diese mithilfe der Lehrkr\u00e4fte in vier Themenkomplexe unterteilt. Dabei fiel auf, dass viele SuS Fragen zu Frau Noltes Beruf und ihrem pers\u00f6nlichen Umgang mit dem Thema Tod formuliert hatten. Der Seelsorgerin ist es eine Herzensangelegenheit, das Thema Tod weiter zu enttabuisieren. Diese Offenheit hat den SuS imponiert, da sie durch den Vortrag erkannt haben, \u201e[\u2026] wie wichtig es ist, Menschen in Trauer zu unterst\u00fctzen und sich dem Thema zu \u00f6ffnen.\u201c \u201eDer Tod sollte ein Alltagsthema werden\u201c, stellten die SuS fest. Zu diesem Themenkomplex f\u00fcgte die Mitte 60-J\u00e4hrige eine Erkl\u00e4rung zum Sterben und der Sterbebegleitung an. Dabei ging sie auf das Hospiz im Engeoer W\u00e4ldchen ein, das etliche SuS schon einmal bewusst wahrgenommen hatten, da sie selbst dort als Seelsorgerin arbeitet und die Arbeit dort f\u00fcr sie eine besondere Form der Begleitung darstellt. Sie brachte ihren Wegbegleiter Tr\u00e4nchen mit. Dieses Kuscheltier begleite sie auf all ihren Wegen zu Trauernden und das kniehohe Tier blieb den SuS im Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"276\" src=\"https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3606\" srcset=\"https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild2.png 605w, https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild2-300x137.png 300w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die 90 Minuten vergingen wie im Fluge und nicht alle Fragen konnten in aller Ausf\u00fchrlichkeit beantwortet werden. \u201eDer Einblick in das Berufsfeld war sehr spannend. Ich h\u00e4tte nicht erwartet, dass der Vortrag mein Interesse so wecken k\u00f6nnte.\u201c Die SuS machten einen Vorschlag, das Thema Tod und Sterben in Form eines Projekttages zu thematisieren, da man dann auch nicht so pl\u00f6tzlich durch das Pausenklingeln aus dem sensiblen Thema gerissen werden w\u00fcrde. So haben die Lerngruppen den Besuch in den folgenden Stunden reflektiert und vertieft. Au\u00dferdem wird die Thematik in der aktuellen Unterrichtseinheit \u201eSterben und Tod\u201c im Religionsunterricht noch weiter behandelt. Es bleibt festzuhalten, dass ein solcher Expertenvortrag, der im Kontext der Einheit im Religionsunterricht organisiert wurde, auf gro\u00dfes Interesse st\u00f6\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Anne Hellmi\u00df<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"222\" src=\"https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3607\" srcset=\"https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild3.png 605w, https:\/\/www.gymbrv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bild3-300x110.png 300w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang M\u00e4rz wurde der neunte Jahrgang im Rahmen des Religions-\/Werte-und-Normen-Unterrichts von der Trauerberaterin Frau Nolte am Gymnasium besucht. 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