Die zweite Runde der Internationalen Chemie-Olympiade erfolgreich abgeschlossen? Unter den besten Zehn in Niedersachsen? Hut ab! Da gebührt Elena aus der 11a schon wirklich Respekt.

Angetreten war Elena mit dem Ehrgeiz, in diesem Jahr noch besser abzuschneiden als im letzten. Damals noch Schülerin der 10. Klasse und eine der jüngsten Teilnehmenden im Feld, hatte sie seinerzeit auch schon die zweite Runde erreicht.
In diesem Jahr waren schon die Aufgaben aus der ersten Runde, die zuhause bearbeitet und in der Schule eingereicht werden müssen, sehr vielseitig. Es ging unter anderem um die Vorgänge bei Lichtemissionen, um organische Moleküle und Kristallchemie. Lässt sich hier vieles mithilfe von Recherche, Kombinationsgabe und ein wenig Schulchemie noch lösen, so sieht es in der zweiten Runde schon anders aus: Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungsphase müssen hier in einer mehrstündigen Klausur die Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden. Der olympische Gedanke ist hier wie auch in allen anderen Runden entscheidend, denn es ist kaum möglich, alle Aufgaben vollständig zu lösen. Am Ende ist es der Wettbewerb, der entscheidet.
Genau mit dieser Einstellung ist Elena angetreten, vor allem gegen sich selbst und ihre vorjährigen Leistungen, und sie hat ihr Ziel auf ganzer Linie erreicht. Dass das Ergebnis ganz nebenbei so gut war, dass sie dafür bei Feierlichkeiten am 13. Februar in Hannover eine Ehrung entgegennehmen durfte, spricht für sich und für sie. Dort konnte sie dann auch gleich das Kontaktnetzwerk zu den Mitbewerbern pflegen.
Und im nächsten Jahr? Da wird Elena vielleicht wieder versuchen, sich zu toppen. Immerhin war die 3. Runde ja schon in Reichweite. Und vielleicht kann sie ja den einen oder die andere überreden, mitzumachen bei einem Wettbewerb, bei dem es nichts zu verlieren, aber so manches zu gewinnen gibt. Ganz olympisch eben.